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Gerüchteküche?

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in letzter Zeit sind vermehrt Gerüchte im Umlauf , zu deren Aufklärung ich sehr gerne mit nachfolgenden Informationen beitragen möchte:
1.    Wer hat die Farbauswahl für die Fassadenfarbe des neuen Vereinsheims bestimmt?
Die Baugenehmigung für das Vereinsheim schreibt als Auflage für die Farbgestaltung der Fassade „erdfarbene Töne“ vor. Dazu gab es verschiedene Vorschläge des Malerbetriebs. Bei einer gemeinsamen Begutachtung durch Vertreter/innen sowohl der TSVgg als auch von Bauausschuss und Gemeinderat wurde die jetzige Farbgebung einvernehmlich gemeinsam festgesetzt und vom Gemeinderat ebenso beschlossen.


2.    Die Lüftungsanlage in der Selztalhalle funktioniert nicht mehr richtig.
Richtig ist, dass die Heizungsanlage für die Lüftung bis letzte Woche defekt war, seitdem aber wieder einwandfrei funktioniert. An der Umwälzungsleistung für die Luft in der Halle gab und gibt es keine Probleme; sie funktioniert einwandfrei wie immer.


3.    Die Gemeinde verzögert sowohl (a) die LED-Umrüstung der Sportplatzflutlichtanlage als auch (b) die Vollendung des Vereinsheims.
(a) Die Gelder sind schon lange im Haushalt der Gemeinde eingestellt. Vorgesehen war die Maßnahme – wie mit der TSVgg besprochen – während der Sommerpause. Doch leider schaffte es die VG nicht, dass bis zur Sommerpause die Verlängerung des Förderantrags beschieden war. Somit lagen erst Ende August alle Unterlagen zur Vergabe vor. Ende September ging der Auftrag zur Umrüstung auf LED dann an EWR. Ich habe Mitte Oktober dort nachgefragt, wann mit der Ausführung zu rechnen sei. Zunächst musste eine Standsicherheitsprüfung der bestehenden Lampenpfosten durchgeführt werden; ich habe darauf gedrungen, parallel dazu die neuen LED-Lampen zu bestellen. Dabei wurde mir die Lieferzeit von 6-8 Wochen bestätigt. Spätestens jetzt war klar, dass das dieses Jahr wohl nichts mehr wird. Gleichzeitig waren die massiven Ausfälle der bestehenden alten Lampen bekannt. Also hat die Gemeinde ein paar Hundert Euro in die Hand genommen und einige Ersatzlampen (alter Technik!) angeschafft, um auch für die Übergangszeit den Sportplatz bespielbar zu machen. Und zwischendurch wurde geschaut, dass auch der Anschluss des Flutlichts im neuen Vereinsheim fehlerlos ist.
(b) Die Gemeinde hat überhaupt kein Interesse daran, das Bauvorhaben zu verzögern. Die einmalige Konstellation der vielen Beteiligten macht dieses Projekt jedoch deutlich komplexer als z.B. die Erweiterung der Kita „Haus des Kindes“. Die Gemeindeverwaltung ist im ständigen Austausch mit allen Beteiligten. Derzeit hängt der weitere Fortschritt am Stromzähler. Auch hierzu eine kleine Geschichte: Bereits im Mai habe ich bei EWR angerufen und mich nach dem Zähler erkundigt. Aussage damals: Neue Zähler sind schwer zu kriegen. Mein Vorschlag: Wir nehmen vorübergehend auch einen gebrauchten. Im August habe ich erneut nachgefragt: Aussage EWR: Zähler ist da; aber es fehlt die Beantragung desselben. Bei Nachfrage im September bekam ich dieselbe Antwort. Dazu mein wöchentliche Erinnern an den Fachingenieur bei den Jour-fixe-Terminen. Jetzt wurde endlich der Strom für Heizung und Licht angebunden; die folgenden Gewerke können weiterlaufen.


4.    Die Erschließung des Neubaugebiets „Friedhofstraße“ ist nicht mehr im Zeitplan.
Fakt ist, dass durch die bisherigen negativen Wasserproben und krankheitsbedingt ein gewisser Zeitverzug bei der Erschließung eingetreten ist – nicht durch den verspäteten Beginn der Bauarbeiten, denn dieser wurde durch den sofortigen Einsatz von zwei Kolonnen kompensiert. Und weiterhin ist die Baufirma stark bemüht, durch zusätzliches Personal wirklich „ranzuklotzen“, um den Zeitplan (Erschließung Ende des Jahres (d.h. vor Weihnachten)) einzuhalten. Auch zum Wasser gibt es eine Geschichte, und zwar nicht nur ein Déjà-vu wie im Sommer beim Anschluss des Neubaugebiets „Schwalbenruh“ und kompletter Sperrung der Ortseinfahrt: Nachdem die Proben auch diesmal wieder über viele Male negativ waren, habe ich mich direkt an die Wasserversorgung gewandt mit der Aufforderung zur Überprüfung, dass Wasserproben genommen werden können, ohne die gleichzeitigen Erschließungsarbeiten aufzuhalten. Beim darauf folgenden Jour fixe gab es dann eine technische Möglichkeit, die vorher nicht in Betracht gezogen worden war, nun aber auch nicht mehr umgesetzt werden muss, weil die Wasserwerte mittlerweile positiv sind. Es wird weiterhin mit Hochdruck an der Fertigstellung der Erschließung gearbeitet. Dennoch ist absehbar, dass - je nach Witterung - noch Restarbeiten auch in 2023 durchzuführen sein werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Barth
Ortsbürgermeister

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