Partnerschaft mit Ershausen/Wilbich im Eichsfeld (Thüringen)

Die Delegation aus Thüringen mit Ortsbürgermeister Barth bei den Beratungen.

Die Gäste hatten von markanten Punkten aus herrliche Ausblicke auf die Doppelgemeinde: vom Elsheimer Tisch des Weines und der Stadecker Umschau.

Ehemalige und aktive Kommunalpolitiker waren aus Ershausen/Wilbich angereist, so die ehemaligen Bürgermeister Werner Neumann und Norbert Küstner (1.,2. h.l.) sowie der aktuelle Bürgermeister Bernd Schuchhardt (v.l.).

Die Partnerschaft zwischen Stadecken-Elsheim und den beiden Nachbargemeinden Ershausen und Wilbich im thüringischen Eichsfeld war 1990 gleich nach der deutschen Wiedervereinigung besiegelt worden; entstanden  aus ersten freundschaftlichen Kontakten zwischen den Karnevalisten der drei Gemeinden am Mainzer Rosenmontagszug. Die freundschaftlichen und herzlichen Kontakte haben sogar zu rheinhessisch-thüringischen Ehen geführt und sind auch fast dreißig Jahre danach in einigen Familien der drei Gemeinden immer noch fest verankert. Die offiziellen Kontakte zwischen den Gemeinden und den Vereinen waren in den letzten Jahren leider etwas stiller geworden.
Die beiden ehemaligen Bürgermeister von Ershausen und Wilbich, Werner Neumann und Norbert Küstner sowie der aktuelle Wilbicher Bürgermeister Bernd Schuchardt und die Familie Pudenz hatten sich daher Mitte Oktober - begleitet von ihren Ehefrauen - auf den Weg gemacht, um ihren Wunsch nach einer Belebung und Verstärkung der Partnerschaft nach Stadecken Elsheim zu tragen. Ortsbürgermeister Thomas Barth hieß die Gäste in seiner Gemeinde herzlich willkommen und beriet mit ihnen gemeinsam am Nachmittag im Ratssaal der Gemeinde wichtige Schritte zur Intensivierung der Partnerschaft. Daneben wurden auch eine in Thüringen geplante kommunale Gebietsreform und die Gegebenheiten der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinden diskutiert. Ortsbürgermeister Barth ließ es sich nicht nehmen, die thüringischen Gäste danach persönlich bei strahlendem Sonnenschein mit dem Gemeindebus zu den attraktiven Orten in Stadecken- Elsheim zu chauffieren. Am Abend im gemütlichen Rahmen des "Burghofs" kamen die Erinnerungen an die alten Zeiten mit „historischen“ Zeitungsausschnitten und Bildern nicht zu kurz.
Ein besonderer Glanzpunkt für die Gäste war der gemeinsame Besuch des 250. Weihe-Jubiläums der Kirchengemeinde St. Walburga am Sonntag, wo sie von Weihbischof Bentz und Pfarrer Winter herzlich begrüßt wurden und am Gottesdienst mit anschließender Vesper teilnahmen. Beim herzlichen Abschied bekräftigten alle nochmals, die vereinbarten notwendigen Schritte zur Intensivierung der Partnerschaft umgehend und mit großem Nachdruck  auf den Weg zu bringen, in der Hoffnung auf eine positive Resonanz bei den Bürgerinnen und Bürgern ihrer Gemeinden.

(Text: Hans Rehm, Fotos: OG)